Talente entfalten

Hallo, ich bin Thomas Friebe.

Foto Thomas FriebeVon klein auf ist mein Leben gekennzeichnet von einem besonderen Umstand: Veränderung. Besser noch trifft es der Begriff: Transformation!

Als vierter von fünf Jungs, aufgewachsen in einer Familie, in der es viel Liebe, aber wenig Geld gab, habe ich schon früh mein unterhaltendes Talent entdeckt und wenn ich meine (Kinder-)Späße am Mittagstisch zum Besten gab, war ich es gewohnt, mindestens ein halbes Dutzend Zuhörer in Form meiner Familie zu haben. Das hat mich sicher geprägt.

Vom Klassen-Clown zum Außenseiter

Meine Kreativität und mein Unterhaltungstalent erkannte ich schon früh als meine Stärken. In der Schule war diese Kombination eher hinderlich. Der „Klassenclow Friebe“ ist auf dem Gymnasium bei den Lehrern nicht gut gelitten und muss mit elf Klassenbucheinträgen im Halbjahr die Schule verlassen.

Mein Vater lässt nicht mit sich verhandeln und holt mich an „seine Schule“ – eine Hauptschule, an der er Lehrer ist. Ein Absturz sondergleichen. Ich werde massiv gemobbt. Aber: Es gelingt mir meine Feinde zu Freunden zu machen. Eine prägende Erfahrung für mich.

Neugierde – mein Antrieb

Die Triebkraft vieler Aktivitäten und Entscheidungen in meinem Leben: Neues zu entdecken. Diese Neugier bezieht sich auf Menschen, aber auch auf Orte und Tätigkeiten.

Foto von Schultisch mit LinealeMit 14 Jahren: Raus in die Welt

Mit 14 eröffne ich meinen erstaunten Eltern, dass ich in ein Internat will, raus aus dem kleinen 2000 Seelendorf im Oberbergischen. Mit 15 Jahren, nach der 10. Klasse mit dem sogenannten „Qualifikationsvermerk für die gymnasiale Oberstufe“ der Wechsel zurück aufs Gymnasium, mit angeschlossenem Internat nach Bad Münstereifel. Wieder eine neue Welt, in der ich mich behaupten muss, die erneut Durchsetzungskraft und Integration verlangt. Hier entdecke ich die Liebe zum Theater und stehe in Komödien und Dramen auf der Schulbühne.

Nach dem Abitur studiere ich Germanistik in Münster, mit dem Ziel Journalist zu werden, doch das sehr theoretische Studium macht keinen Spaß, der Praxisbezug fehlt mir. So entscheide ich mich nach zwei Semestern ins bayrische Eichstätt zu wechseln um Journalistik zu studieren. Vorraussetzung für das Studium: Ein sechsmonatiges Praktikum, dass ich bei einem kleinen Radiosender in Ingolstadt absolviere. Nach vier Monaten, wird ein Traum wahr: Der Sender bietet mir ein Volontariat an, eine zweijährige journalistische Ausbildung.

 

Sprecher mit Angst vor dem Mikrofon?

MikrofonIch erhalte eine professionelle Sprechausbildung, moderiere Magazin- und Informationssendungen, bin als rasender Reporter ebenso wie als Nachrichtensprecher im Einsatz. Und hier tritt plötzlich ein großes Problem auf. Sobald ich im Studio sitze und das Rotlicht angeht, bekomme ich fast keinen Ton mehr heraus. Ich verhasple und verspreche mich, stammle, stottere.

Diese Mikrofonangst verunsichert mich zutiefst. Ich gebe nicht auf, schließe mich morgens vor Arbeitsbeginn wochenlang ins Übungsstudio ein und probe den Ernstfall. Mit Erfolg. Ich werde zum besten Nachrichtensprecher des Senders. Heute weiß ich, wozu diese harte und demütigende Zeit gut war: Für Betroffene habe ich 2014 ein digitales Produkt entwickelt, mit dem Sie ihre Redeangst überwinden („In fünf Schritten zu einem sicheren Auftritt“). Vielen Menschen hat es bereits geholfen.

Ein Sprung: ab in die Führung

Damals wechselt mein Radiochef zum örtlichen Fernsehsender und bittet mich, dort eine Sendung zu moderieren. So bin ich im Regionalfernsehen Ingolstadt INTV einmal die Woche mit einer eigenen Unterhaltungsshow zu sehen, die ich selber konzipiere. Großer Spaß.

Wenig später, ich habe gerade mein Volontariat abgeschlossen, werde ich Redaktionsleiter und Chefredakteur von INTV (mit 23 Jahren, der damals Jüngste in Deutschland). Den langjährigen Redakteuren, die zum Teil doppelt so alt sind wie ich, schmeckt das gar nicht. Es weht mir ein harter Wind entgegen, doch auch hier gelingt es mir schnell den Gemeinschaftsgeist zu wecken, das Team zu motivieren und den Sender nach vorne zu bringen.

Ich gründe mein erstes Unternehmen

Ein Angebot des Fernsehsenders RTL2 lockt mich nach Köln, dort arbeite ich (1993) am Aufbau, der noch jungen Station mit, lerne Kurzankündigungen für Filme und Sendungen, sogenannte Trailer zu konzipieren, Musik und Bild zu einer kurzen dramatischen Einheit zu formen. Als der Sender wenig später den Standort nach Bayern verlagert, bleibe ich in Köln, produziere Trailer für Vox und RTL. Nebenbei arbeite ich als freiberuflicher Sprecher. Mit meinem Bruder Benno gründe ich 1995 eine TV-Produktionsgesellschaft. Wir sind ein Dreamteam: Mein Bruder, als gelernter Betriebswirt kümmert sich um die Zahlen und organisiert die Produktionen, ich bin für Inhalte und Kreation verantwortlich.

Alles läuft super – aber: ich zweifle!

Wir produzieren Trailer für TV-Stationen und Imagefilme für Industrieunternehmen, später auch Events. Die Firma läuft gut, wir haben bald 8 Angestellte und machen, weil so viel zu tun ist, nicht selten die Nacht zum Tag. Bei einem Messe-Event, den ich als Creative Direktor konzipierte und gestaltete, habe ich, nach vier Monaten energiezehrender Arbeit ein Schlüsselerlebnis. Ich stehe an „unserem Messestand“, überblicke eine ganze Messehalle mit ähnlichen Verkaufs- und Promotionständen, überschlage das investierte Kapital aller Aussteller und sehe es vor meinem geistigen Auge in den riesigen Abfallcontainern des Abbruchkommandos vom nächsten Tag versinken. Meine Gedanken: „Vier Monate intensives, kreatives Schaffen, Schweiß, Diskussionen, Tränen, Reibung, Freude und schließlich Erfolgsgefühle, landen nach zwei Tagen Präsentation auf der Müllkippe“!

Eine Reise und ein Neuanfang

Dieses Erlebnis prägt mich nachhaltig. Ich will meine Ideen und meine Schaffenskraft nicht mehr für Flüchtiges, Unnötiges, Unbedeutendes vergeuden. Ich suche nach dem Sinn in meiner Arbeit. Ich finde ihn auf einer Reise nach Indien, auf der ich zwei Ordensschwestern portraitiere – mit einfachsten Mitteln ohne gewohnt großes Team. Den Film verkaufe ich an die Deutsche Welle, er gewinnt die Silbermedaille bei einem kleinen Filmfestival. Es geht also doch. Ich steige aus der gemeinsamen Firma aus, gründe eine neue mit dem Ziel nur noch „spirituell-christliche“ Filme zu produzieren, nebenbei arbeite ich als Sprecher.

Der Traum, der sich – zuerst – nicht erfüllt

Nach zwei Jahren mühsamer Arbeit und vielen Projekte, die zum Leben zu wenig und zum Sterben zu viel abwerfen, muss ich mich entscheiden: Produzent zu sein oder Sprecher? Ich wähle den Sprecher. Werfe all meine Energie dort hinein. Diese „Transformation“ trägt nach weiteren zwei (harten) Jahren Früchte. Heute ist meine Stimme eine der meist gehörten im deutschsprachigen Raum. Ich spreche für große TV-Sendungen: „Wer wird Millionär?“, „Klein gegen Groß“, „Die Zwei“, „5gegen Jauch“, „SternTV“, „ARD-Presseclub“ – quer durch die deutsche Fernsehlandschaft. Zu meinen Kunden gehören alle großen TV-Sender: Öffentlich- rechtliche und Private. Als Werbesprecher bin ich für bekannte Marken aktiv (Mercedes, L’ Oreal, Telekom, Toys R Us u.a.) und wurde als Held in großen Blockbuster-Computerspielen besetzt („Desmond Miles“ in „Assassins Creed I-IV, „Nameless Hero“ in Risen3). Bin die Stimme des Senders (Stationvoice) von RTLnitro und BibelTV!

Auf mein Talent vertraut, folgt der Erfolg

Sprechen macht mir Freude. Nur mit meiner Stimme Emotionen zu wecken, zu begeistern und zu animieren, zu unterhalten, Zuschauer zum Lachen zu bringen aber auch anzurühren, betrachte ich als ein großes Geschenk, für das ich in meiner täglichen Arbeit dankbar bin.

Und doch treibt mich seit einiger Zeit die Frage um, wie ich meine, mir von Gott gegebenen Talente auch für andere Menschen einsetzen kann. Wie kann ich anderen helfen, ihr Potenzial zu entwickeln und die Freude zu erleben, die ich in meiner Arbeit erlebe, weil ich stärkenortientiert und leidenschaftsbasiert arbeite? Was kann ich tun, um anderen zu helfen, auch ihr Leben zu transformieren und damit glücklicher, zufriedener und erfüllter zu leben? Diese zunächst leisen, inneren Fragen werden lauter.

Helfen Talente zu entdecken – aber wie?

Ich mache eine Ausbildung zum systemischen Coach und Change Manager, beginne mit einem Blog, in dem ich regelmäßig Anstöße zu den Themen „Kommunikation“, „Auftritt“, „Lebenserfolg“ in Form von kurzen Videos gebe. Und dann kommt eines zum anderen. Eine E-Mail aus den USA bringt den Stein ins Rollen: Eine Anfrage von Brian Tracy. Der bekannte Erfolgscoach und Bestsellerautor fragt, ob ich mich – gemeinsam mit anderen Coaches aus der ganzen Welt – an einem Buch beteiligen möchte? Der Titel: Transform. Natürlich will ich. Welches Thema könnte besser passen?

Die E-Mail aus den USA und der Bestseller

Ich schreibe darüber, wie man Schwächen in Stärken verwandelt. Das Buch wird ein Bestseller. Gemeinsam mit meiner Frau Gesine reise ich in die USA und hole mir die begehrte Bestseller-Trophäe, den Quilly-Award der National Association of Best-Selling Authors, persönlich in Hollywood ab. Ein beeindruckendes Erlebnis.

So geht erfolgreiche Transformation

Ich arbeite weiterhin als Sprecher. Doch auch hier setzt ein Transformationsprozess ein. Der Wunsch anderen zu helfen wird größer. Die Arbeit als Coach nimmt nun mehr Raum ein. Ständig bin ich auf der Suche nach neuen Methoden, die Veränderungen schnell und nachhaltig möglich machen, die Menschen in die Lage versetzen sich von Blockaden und Ballast zu befreien, um ihr Potential zu entfalten und Höchstleistung zu erzielen. Ich absolviere Zusatzausbildungen (wingwave, NLP), reise zu Seminaren in die USA (HighPerformance), lasse mich coachen. Ich investiere ein Vermögen in meine Weiterbildung, transformiere mich und mein Leben immer wieder neu und lerne dabei, dass Veränderung/Transformation nicht kompliziert, angstvoll und schmerzhaft sein muss, sondern Freude macht und mit den richtigen Techniken sogar rasend schnell von statten geht, leicht und unendlich befreiend ist.

Weitergeben, was ich gelernt habe

Mit digitalen Produkten (Onlinekursen, Webinaren, Ratgebern, Hörbüchern und Podcasts) helfe ich Menschen, ihr Potential zu entdecken, zu fördern und voll zu entfalten. Als gefragter Vortragsredner bin ich mit den Themen „Transformation“, „Kommunikation“ und „Talententwicklung“ auf europäischen Bühnen unterwegs. Dabei ist es mir wichtig, mit Witz, Charme und viel Praxisbezug, das Publikum zu begeistern und Veränderungsprozesse in Gang zu setzen. Immer mit dem Ziel, Anstöße zu liefern um Menschen vor Augen zu führen, dass mehr in ihnen steckt, dass es nicht nur ihr Recht ist, die eigenen Talente zu entfalten, sondern ihre Pflicht.

Was ist Deine Bestimmung?

Denn jeder Mensch hat Talent und jeder Mensch hat eine Bestimmung. Wer seine einzigartigen Talente lebt, folgt seiner Bestimmung und findet wahres Glück – das ist meine tiefste Überzeugung.

Was machst du aus deinen Talenten?

Ich bin sicher, dass Gott uns – am Ende unseres Lebens – die Frage stellt: „Was hast Du aus Deinen Talenten gemacht, die ich Dir geschenkt habe?“ Auf diese Frage sollten wir eine gute Antwort haben, denn spätestens hier entscheidet sich, ob unser Leben gelungen ist.

Damit die Menschen, die mir begegnen, eine begeisterte und erfüllende Antwort geben, dafür setze ich mich ein, mit aller Liebe, Kraft und Freude.

Du willst mehr wissen? Dann frag!

Ob du Fragen hast zu meinem persönlichen Weg, zu konkreten Tipps oder meinen Programmen – frag bitte. Ich freue mich auf deine Fragen und antworte dir gerne, auch wenn es mal ein, zwei Tage dauert.

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